Schimmelpilze sind überall in der Umwelt vorhanden. Sie dienen dazu, organische Materie zu zerzetzen und dem Naturkreislauf wieder zuzuführen. So findet man in der Luft von Müll- oder Biotonnen sehr hohe Konzentrationen unterschiedlicher Arten. Schimmelpilze brauchen insbesondere Feuchtigkeit. So kann es z.B. zu Schimmelbewuchs auf Tapeten, Wandanstrichen und anderen Materialien in der Wohung kommen, wenn durch Baumängel (z.B. Kältebrücken, undichte Regenrohre) Feuchtigkeit in das Gebäude eindringt, oder wenn in der Wohung entstehende Feuchte (z.B. durch Kochen, Duschen, Wäschetrocknen) nicht durch richtiges Lüften beseitigt wird.
Viele Bewohner von mit Schimmelpilzen belasteten Räumen leiden häufig unter Kopfschmerzen, Augenbrennen und Erkältungssymptomen. Bei entsprechender Neigung kann es durch das Einatmen von Schimmelpilzsporen zur Ausbildung einer Allergie kommen. Diese körperliche Abwehrreaktion kann bis zu einem Bronchialasthma führen und bleibende Schäden an den Atmungsorganen verursachen.
Das Gesundheitsamt berät Betroffene über mögliche gesundheitliche Schäden und setzt sich gegebenfalls mit den zuständigen Bauaufsichtsamt in Verbindung, welches bei Baumängeln die notwendigen Maßnahmen anordnen kann.
Sollten noch Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte direkt telefonisch oder per E-Mail an:
Siegfried Hauswirth
Umweltmedizinischer Dienst
02181 601-5350 (Telefon)
02181 601-5399 (Telefax)
siegfried.hauswirth@rhein-kreis-neuss.de
Gesundheitsamt/Bußgeldstelle
Auf der Schanze 1, 41515 Grevenbroich
1. Obergeschoss, Zimmer 109
Das Gebäude ist überwiegend für Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe zugänglich (Ausnahme: Verkehrslenkung). Eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden.