Gesundheitsförderung im Alter
Die Notwendigkeit zur Intensivierung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen im Alter steigt kontinuierlich. Aufgrund der zu erwartenden demographischen Entwicklung wird dieser Bereich an Bedeutung gewinnen.
| Bevölkerung im Rhein Kreis Neuss | 01.01.2006 | 01.01.2020 (Prognose) | zu erwartende Veränderung |
| Gesamtbevölkerung | 448.439 | 443.411 | - 1,12% |
| jünger als 20 | 93.474 | 79.682 | - 14,75 % |
| 20 bis 64 | 269.691 | 265.228 | - 1,65 % |
| davon 20 bis 64 | 150.222 | 131.912 | - 12,19 % |
| davon 20 bis 44 | 119.469 | 133.316 | + 11,59 % |
| 65 und älter | 85.274 | 98.501 | + 15,51 % |
| davon 65 bis 79 | 67.950 | 66.973 | - 1,44 % |
| davon 80 bis 89 | 14.710 | 26.316 | + 78,90 % |
| davon über 90 | 2.614 | 5.212 | + 99,39 % |
Quelle: Landesamt für Statistik NRW (04/2006)
Die Zahl der über 90-Jährigen wird sich voraussichtlich bis zum Jahr 2020 verdoppeln, bei den 80-89 Jährigen beträgt die Steigerungsrate gegenüber 2006 79 Prozent.
Aufgrund der auch zukünftig zu erwartenden Multimorbidität im hohen Alter können daraus besondere Herausforderungen für die kommunale Gesundheits- und Sozialpolitik abgeleitet werden.
Die Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss hat vor diesem Hintergrund beschlossen, das Handlungsfeld "Gesundheitsförderung im Alter" zu bearbeiten. Ziel ist es, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, die ältere Menschen in die Lage versetzen, ihr Leben möglichst lange selbstbestimmt und mit hoher Lebensqualität führen zu können.
Der Arbeitskreis hat bisher zwei Projekte auf den Weg gebracht:
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Carsten Rumpeltin
Gesundheitsplanung und -förderung
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