Die EUROGA 2002 plus wurde von 58 Städten und Gemeinden der Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein und der niederländischen Grenzprovinz Limburg als lebendiges und vielseitiges Kultur- und Naturangebot konzipiert.
In der Zeit vom 19. April 2002 bis 31.10.2003 wurden mit über 120 Projekten die Schönheiten unserer Region präsentiert. Bedeutende Kulturstätten wie z. B. Schloß Dyck in der Gemeinde Jüchen oder aber der international bekannte Kulturraum Hombroich in der Stadt Neuss wurden restauriert. Mit der "Dezentralen Landesgartenschau" wurden Parkanlagen wieder neu ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Freizeitattraktivität unserer Region wurde durch ein über 600 km langes EUROGA-Radwegenetz gestärkt. Auch die Nordkanalroute von Neuss bis Nederweert in den Niederlanden lädt auf ca. 100 km die Radtouristiker ein, dieses nie vollendete Projekt aus napoleonischer Zeit zu bereisen. Eine farbige Bodenmarkierung sowie Randpfosten weisen den Weg. Aufgrund der nachhaltig angelegten Projekte werden diese auch in den folgenden Jahren zur Steigerung des Freizeit- und Erholungswertes im Rhein-Kreis Neuss beitragen.
Ein 160 Seiten starker touristischer Reiseführer "Ausflugsziele an Rhein und Maas", erschienen im Duisburger Mercator-Verlag, der alle EUROGA-Projekte beschreibt, ist über den Buchhandel zu beziehen. Aus der Dezentralen Gartenschau hat sich der Verein "Strasse der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas" gebildet, der sich zur Aufgabe gemacht hat, das Gartenpotential in NRW stärker touristisch zu nutzen. 121 private und öffentliche Gartenanlagen von Kleve bis Königswinter und von den Niederlanden bis in den Kreis Mettmann bilden die Kerngruppe der "Straße der Gartenkunst". Im Rahmen des EU-Projektes "European Garden Heritage Network" wird ein Verbund mit bedeutenden Gartenanlagen in Großbritannien und Frankreich angestrebt.
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